Andalusien
Ohne Frage gehört Spanien mit seinem milden Klima zu einem der schönsten Länder in Europa und jedes Jahr besuchen tausende Touristen große Städte wie Barcelona. Eine der bekanntesten autonomen Regionen von Spanien ist Andalusien.
Ganz im Süden auf dem Festland gelegen findet man hier nicht nur schöne Orte direkt am Meer, sondern auch im Landesinneren erwartet eine noch die pure und unberührte Natur, wie man sie oft nur aus dem Fernsehen kennt. Die Region selber hat sich bei Touristen vor allem einen Namen gemacht durch den berühmten Flamenco.
Auch wenn die Region zu Spanien gehört, so gibt es doch erhebliche Unterschiede bei den Bewohnern. Besonders auffällig ist dies bei der Sprache, denn bei Andalusisch handelt es sich um spanisch mit einem sehr starken Akzent, der oft auch schwer für Spanien zu verstehen ist. Buchstaben werden hierbei verschluckt und Endungen neu eingesetzt. Es wird vermutet, dass Andalusisch sich stark von den Sprachen in Lateinamerika beeinflussen lassen hat.
Der wichtigste Wirtschafts-Faktor für die Region ist nach wie vor der Agrar-Bereich, denn immer noch arbeitet ein Großteil der Bewohner auf den weiten Feldern. Sowohl die trockenen Gebiete bei Cordoba als auch die Plantagen am Fluss Guadalquivir werden für Landwirtschaft genutzt. Zu den häufigsten Produkten zählen Oliven, Mandeln, Mais, Gemüse und Blumen. Die Ernte wird auf Märkten in ganz Spanien verkauft und auch exportiert.
Andalusien zeigt, dass es Regionen gibt in welchen sich die Natur stark unterscheidet und auf einer Fläche von 87.268 km² kann man viele neue Eindrücke und Erfahrungen über das Land und die Leute sammeln.